Erschwinglichkeit von Wohneigentum trotz steigender Preise

In unserem Ausblick für das Jahr 2015 haben wir Ihnen geschildert, warum Freiburg für den Kauf einer Neubauimmobilie so interessant ist. Trotz steigender Preise hat diese Aussage auch knapp zwei Monate nach unserem Blick in die Glaskugel weiterhin Bestand, denn Immobilien sind aktuell erschwinglicher denn je. Warum das so ist, möchten wir Ihnen in unserem heutigen Blogbeitrag näher erläutern.

In seinem Magazin AIZ – Das Immobilienmagazin vom März 2015 hat der Deutsche Immobilienverband, kurz IVD, große und mittelgroße Städte in Deutschland anhand des so genannten Erschwinglichkeitsindex bemessen, um zu prüfen, wie sich die Erschwinglichkeit bei selbstgenutztem Wohneigentum entwickelt hat. Obwohl die Wohnungspreise stets steigen, so das Ergebnis der Auswertung, sind die Bedingungen für einen Kauf einer Immobilien momentan nahezu perfekt.

Erschwinglichkeit trotz steigender Preise

Deutschlandweit sind die Immobilienpreise für Eigentumswohnungen laut einem Artikel auf spiegel.de um mehr als ein Drittel angestiegen. Besonders die Großstädte München mit 47 Prozent, Berlin mit 41 Prozent und Hamburg mit 39 Prozent sind laut einer Berechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) teurer geworden.

Im besagten Artikel ist wieder die Frage nach einer „Überhitzung“ des deutschen Immobilienmarktes gestellt worden. Dies konnte, wie in vielen anderen Studien zuvor, nicht bestätigt werden. Nur in vereinzelten, besonders begehrten Lagen in Großstädten ist dies zum Teil der Fall.

Warum sich eine Investition in eine Immobilie trotz der hohen Preis lohnt, liegt nach Meinung der Experten an der positiven Entwicklung des Erschwinglichkeitsindex. Dieser setzt sich aus folgenden drei Determinaten zusammen:

  1. Die Bauzinsen – sind im vergangenen Jahr stark gefallen
  2. Die Immobilienpreise – sind im Verhältnis nur mäßig gestiegen
  3. Das verfügbare Einkommen – ist nahezu identisch mit den Immobilienpreisen gestiegen.

Was die Entwicklung Freiburgs betrifft, so ist unsere Heimatstadt trotz der steigenden Beliebtheit 2014 statistisch noch erschwinglicher geworden, als im Jahr zuvor. Im Vergleich zu den anderen Mittelstädten liegt Freiburg aber an der Spitze – noch vor Augsburg und Mannheim. Noch unerschwinglicher sind nur die Großstädte München, Frankfurt a. M., Düsseldorf und Stuttgart.

Für das kommende Jahr sieht der IVD eine leichte Abwärtsbewegung der Erschwinglichkeit. Grund hierfür sind die vermutlich leicht steigenden Bauzinsen, die wohl tiefer nicht sinken können. Die Immobilienpreise sowie das verfügbare Einkommen werden wohl wieder im vergleichbaren Niveau steigen.

Dies sind positive Zeichen, sich um den Kauf einer Immobilie im Breisgau zu kümmern, zumal sich eine Investition in eine Freiburger Immobilie im Vergleich zu den Großstädten nicht nur preislich lohnt. Freiburg boomt und ist weiterhin eine der beliebtesten deutschen Städte mit einer großen Zuwanderung.

Stabiler Immobilienmarkt in Freiburg

Die vermutete Überhitzung des Immobilienmarktes in Freiburg ist aus unserer Sicht immer noch nicht gegeben. Sicherlich werden die Wohnungspreise auch in Zukunft moderat steigen, doch mit den ebenfalls steigenden Löhnen und dem niedrigen Zinsniveau ist der Immobilienmarkt nicht nur stabil, sondern bestens für Investitionen geeignet. Insbesondere dann, wenn die Mietpreise wie zu erwarten steigen, lohnt sich für viele Eigennutzer der Umstieg von der Mietwohnung in die eigenen vier Wände.

Wenn Sie Fragen zum Erschwinglichkeitsindex haben oder uns Ihre ganz persönliche Meinung mitteilen möchten, dann hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar oder schicken uns eine E-Mail. Ansonsten halten wir Sie gerne weiterhin über die aktuellen Entwicklungen in der Immobilienbranche für Freiburg und Umgebung auf dem Laufenden.

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